An einem Winterabend der späten 70er Jahre erblickte
ich zum ersten Mal das Neonlicht der Welt.
In zwei Jahrzehnten formten die Sonne, der Tod vieler
Schweine und der Einfluss unserer Gesellschaft aus diesem
kleinen Wesen einen ausgewachsenen verkorksten
aber funktionierenden Menschenroboter.

Doch selbst Maschinen können sich der Natur nicht
vollkommen entziehen, und so siedelte sich
eine außergewöhnliche Fischart in den tropischen
Gewässern meines Hirns an.
Diese freundlichen Parasiten erweckten in mir eine neue Art
von Kreativität und ich widmete mein Leben der Malerei.

Während meines Studiums auf dem
Hippocampus lernte ich sie kennen.
Seitdem halte ich es kaum einen Tag ohne sie aus.

Immer wenn sie meine Haut berührt,
Ich ihren feinen Geruch einatme und
Ihre Geschmeidigkeit spühre,
Bin ich in einer anderen Welt.

Graue Tage werden himmelblau.
Dunkle Nächte werden strahlend bunt.

Meine geliebte Ölfarbe.